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Anlässlich der am 30.03.2012 stattgefundenen Kommers anläßlich der Einweihung des KK-Standes, wurden zahlreiche Mitglieder unseres Vereins geehrt.

 

Quelle: www.huenfeld.de

Unermüdlicher Einsatz führte zum Erfolg
Michelsrombacher Sportschützen nahmen neuen Kleinkaliberschießstand in Betrieb / Gesamtkosten von 245.000 Euro

Zahlreiche Ehrungen konnten bei der Einweihung des Kleinkaliberstandes der Michelsrombacher Sportschützen ausgesprochen werden. Diese wurden durch Rudi Köhl vom Schützenkreis Hünfeld und dem Präsidenten des Hessischen Schützenverbandes, Hans-Heinrich von Schönfels (links) sowie durch den Vorsitzenden Stefan Perplies (rechts) vorgenommen. Für 25-jährige Vereinsmitgliedschaft wurden Peter Becker, Bernd Blum, Theo Brähler, Manfred Eckart, Wilhelm Fertig, Thorsten Hess und Leo Wiedelbach geehrt, 40 Jahre gehören dem Verein Karl-Heinz Becker, Günter Bernhard, Wilhelm Blum, Berthold Dendel, Rudolf Jahn, hermann Jahn, Ingeborg Münkel, Josef Michel, Arnold Michel, Antje Michel, Paul Kram, Josef Helekal, Christa Helekal, Mathilde Gutmann, Helmut Riethmüller, Marlis Riethmüller und Adolfine Vogt an. Gründungsmitglieder waren Ludwig Becker, Franz Münkel und Josef Riethmüller.

Hünfeld-Michelsrombach.

Eine stolze Zahl macht die Energieleistung der Michelsrombacher Sportschützen deutlich. Über 7.100 Stunden ehrenamtlicher Einsatz wurden geleistet, damit der Verein seinen Kleinkaliberschießstand fertig stellen konnte. Die Vorgeschichte dieser Investition, die Vorsitzender Stefan Perplies auf mehr als 245.000 Euro bezifferte, reicht bis weit in die 80-er Jahre zurück. Mit einem Festkommers, bei dem auch verdiente langjährige Mitglieder geehrt werden konnten, wurde die neue Sportanlage offiziell ihrer Bestimmung übergeben.



Vorsitzender Perplies warf einen weiten Blick zurück in die Vergangenheit des Vereins, der sich schon 1983 mit der Absicht befasst hatte, diesen Schießstand zu bauen. Doch zunächst musste das Großprojekt Neubau eines Schützenhauses mit Luftgewehrschießstand gestemmt werden. Ein Vorhaben, das alle Kräfte des 1968 gegründeten Vereins zunächst forderte. Dennoch konnte bereits 1984 der Grundstein für das neue Schützenhaus gelegt werden, die Einweihung des Hauses, das rund 450.000 Mark gekostet hatte, fand nach dem Bericht von Perplies 1989 statt. Der Kleinkaliberstand war bereits beim Bau des Schützenhauses mit beantragt worden. Es stellte sich aber heraus, dass er nicht in einem Zug mit realisiert werden konnte. Dennoch wurden bereits damals die ersten vorbereitenden Arbeiten geleistet. So erledigten die Pioniere von der amerikanischen Pateneinheit Hünfelds 1984 bereits die Erdarbeiten, eine Leistung, die mit 19.000 Mark zu bewerten war. 2000 stellte der Verein dann einen erneuten Bauantrag und startete 2003 mit den Arbeiten, für die auch das bestehende Schützenhaus erweitert werden musste. Land Hessen und Stadt bezuschussten das Vorhaben mit jeweils 46.000 Euro, die Eigenleistungen des Vereins beliefen sich auf über 123.000 Euro. Zu Hilfe kam dem Verein auch das JVA-Sonderprogramm, für das sich bereits damals der Ortsvorsteher Ferdinand Vogt und andere Mitglieder des Ortsbeirats besonders engagiert hatten, sagte der Bürgermeister. Weitere 7.000 Euro flossen aus Mitteln des Landessportbundes.



Damit war die Grundlage gelegt, damit unter Bauleitung von Franz Münkel die Planung von Helmut Riethmüller umgesetzt werden konnte. Die gewaltige Eigenleistung von insgesamt 7.119 Stunden mache deutlich, welche Energieleistung der kleine Verein aufgebracht habe, betonte der Bürgermeister. Deutlich werde aber auch, dass der Verein über hervorragende Handwerker verfüge. An ein solches Projekt hätten sich sicherlich manch größere Vereine kaum herangewagt. Der Kleinkaliberschießstand suche sicherlich in der Region seinesgleichen. Auch Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld sprach von einem besonderen Tag für den Verein, der nicht nur viel Durchhaltevermögen, sondern auch großen Zusammenhalt bewiesen habe. Dies sei schon eine historische Leistung, wie die Menschen vor Ort bereit gewesen seien, Hand anzulegen. Dies sei wohl in Michelsrombach besonders ausgeprägt und spreche für ein gutes Miteinander. Hans-Heinrich von Schönfels, Vorsitzender des Hessischen Schützenverbandes, sprach von einer außergewöhnlichen Leistung, mit der die Schützen ihrem Ruf gerecht geworden seien, sie könnten gut feiern, gut schießen und gut bauen. Er sei stolz darauf, solche Vereine im Verband zu haben. Ortsvorsteher Ferdinand Vogt sprach von einem erneuten Vorzeigeprojekt, das in Michelsrombach entstanden sei und Manfred Schwarz vom Schützengau Fulda-Rhön freute sich darauf, dass in der Region damit eine Anlage mit elektronischer Auswertung der Ergebnisse zur Verfügung stehe, durch die auch hochkarätige Wettbewerbe möglich seien. Für den Schützenkreis Hünfeld und den Sportkreis 21 Hünfeld überbrachte Rudi Köhl die Glückwünsche, der dem Verein prophezeite, dass er mit der neuen Anlage einen weiteren Aufschwung nehmen könne. Dies werde daran deutlich, dass bereits zwei Pistolenmannschaften und eine Sportgewehrmannschaft gemeldet worden seien. Außerdem würden gegenwärtig in Michelsrombach die Voraussetzungen geschaffen, um dort auch Sommerbiathlon anzubieten. Für die örtlichen Vereine sprach Cornelia Jahn-Fey vom Gesangverein Buchfink Michelsrombach den Schützen die Glückwünsche aus.

 

Gruppenfoto der geehrten Vereinsmitglieder


 


 

 

 

Michelsrombacher Sportschützen 1968 e.V.  |  eMail: Info[at]michelsrombacher-sportschuetzen.de